Donnerstag, 27.11.2014

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Künstlergruppe „dasselbe anders“ lädt ein zur ersten Raesfelder Kunstbörse

Für ein Wochenende voller bunter Abwechslung, mitten in der dunklen Jahreszeit, sorgt die Raesfelder Künstlergruppe „dasselbe anders“ am 12. und 13. November 2011 in der Villa Becker, Weseler Straße 32. Elf Künstler aus Raesfeld und dem nahe liegenden Umland präsentieren die Kunstwerke ihres ideenreichen Schaffens.


Dass ein Bild mehr ist als die Summe von Farbe, Untergrund und Technik, davon können sich die Besucher an diesem Wochenende überzeugen. Alle Werke, die stilistisch nicht unterschiedlicher sein könnten, vereint jedoch eines, dass sie mit viel Liebe, Einfühlungsvermögen und Können entstanden sind.

Die Kreativgemeinschaft „dasselbe anders“ wurde im Oktober 1996 auf Initiative von Marie-Luise Stötzel gegründet. Zurzeit wird die Gruppe von 7 Künstlerinnen und Künstlern gebildet, die in verschiedenen Techniken anspruchsvoll tätig sind. Die Mitglieder malen überwiegend mit Aquarell-, Acryl- und Ölfarben, gestalten mit Ton und Glas, photographieren und arbeiten bildhauerisch.

Nach der ersten gemeinsamen Ausstellung 1997 in der Volksbank Raesfeld folgte 1998 in der Schlossremise ein Beitrag zum Thema: „350 Jahre Westfälischer Friede“. Im Jahr 1999 wagte sich die Gruppe mit der Aktion „Raesfelder Kunstpättken“ an die breite Öffentlichkeit. In den folgenden Jahren folgten weitere Ausstellungen der Künstler. Wobei die Hommage an den Barockaltar der Schosskapelle im Dezember 2008 und die Ausstellung, „Raesfeld ohne Schloss“ im Oktober 2009, weitere Glanzlichter der Kunstschaffenden waren.

Dass Farben und Formen inspirieren, anregen und bereichern, das möchten die Künstlergruppe „dasselbe anders“ und deren Freunde auf der ersten Raesfelder Kunstbörse beweisen. Die Öffnungszeiten sind am Samstag, von 14.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag, von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Die Künstlergruppe" dasselbe anders" lädt zur ersten Raesfelder Kunstbörse ein
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt. Erste Raesfelder Kunstbörse



Künstlerinnen und Künstler der Gruppe „dasselbe anders“ und deren Freunde im Kurzporträt.


Klaus Dragon beschäftigte sich bereits während seiner aktiven Zeit als Pädagoge intensiv und autodidaktisch mit den Techniken Zeichnung und Aquarell. Seit dem Eintritt in den Ruhestand entstehen im eigenen Atelier auch Radierungen. Das Handwerk der Radierungen erlernte der Künstler auf der Sommerakademie der Universität Augsburg.

Renate Giehl entwickelte von Jugend an ihr Interesse für die Malerei. Ab 1989 aktivierte sie ihre Fähigkeiten über Fortbildungskurse und Mitgliedschaft in einer Arbeitsgruppe. Ihre Bilder entstehen in gegenständlicher und realistischer Malweise in den Techniken Aquarell, Pastell und Öl.

Birgit Kölking machte ihre Ausbildung zur Glaserin, Fachrichtung Kunstglaserei, in der Glasfachschule Rheinbach bei Bonn. Danach beschäftigte sie sich vorrangig mit klassischer Bleiverglasung und Glasmalerei. In den vergangenen Jahren hat sie sich auf die Fusing-Technik spezialisiert.

Evi Kriwet studierte an der Axel-Anderson-Akademie in Paris. Ihre bevorzugten Techniken sind Öl- und Acrylmalerei. Die vielfache Verwendbarkeit und Brillanz der Farben verleihen ihren Bildern Ausdruckskraft und geben ihr die Möglichkeiten zu experimenteller Malweise.

Klaus Leister fotografiert seit seinem 16. Lebensjahr. Er bevorzugt Schwarzweißaufnahmen, die er im eigenen Labor entwickelt und bearbeitet sowie Diaserien in Überblendprojektion. Der Fotokünstler veröffentlicht seine Werke in verschiedenen Fotozeitschriften. Durch die Teilnahme an unterschiedlichen Foto-Workshops vertiefte er sein Wissen rund um die Fotografie.

Manfred Penders hat schon früh sein Interesse an der künstlerischen Gestaltung des Werkstoffes „Stein“ gefunden. Gipsabdrücke und Brenntechniken waren seine Stationen der autodidaktischen Entwicklung, die später um die Schaffung von Skulpturen aus Holz ergänzt wurden.

Waltraud Schröder bildete sich zunächst im Kreativbereich in verschiedenen Kursen; Seidenmalerei, Glasfusing, Schmuckgestaltung und Töpfern. Letzteres wurde ihre große Leidenschaft. Bei der Teilnahme an Workshops in den Niederlanden, erlernte sie die Raku-, Kapsel- und Rauchbrandtechnik. Das Experimentieren und die Faszination des Brennens am offenen Feuer, ist für sie immer wieder eine neue Herausforderung.

Ady Schweitzer ist überzeugter Autodidakt und beschäftigt sich mit allen Stilrichtungen und Techniken. Seine spezielle Vorliebe gilt der Materialverarbeitung sowie den Collagen. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekräftigen seinen künstlerischen Weg. Dem kritischen Umgang mit der bildenden Kunst und seinem Konzept „Kunst zu einem erschwinglichen Preis“ ist er über Jahre treu geblieben.

Georg Spogan wird seit der Schulzeit von der Malerei begleitet. Zunächst waren Bleistift-, Tusche- und Kohlezeichnungen, sowie zahlreiche Karikaturen sein Metier. Danach entdeckte er für sich die vielfältigen Möglichkeiten der Aquarellmalerei, und die ersten Acrylbilder entstanden. Landschaften und Stillleben sind seine Motive. Auch nimmt die technische Verbundenheit der Arbeitswelt einen breiten Raum in seiner Malerei ein.

Marie-Luise Stötzel arbeitet in Öl, Acryl, Aquarell und seltener mit Blei- und Buntstiften. Das Motiv bestimmt dabei die Technik. Sie findet ihre Motive abseits der „Postkartenblicke“ in vermeintlich Nebensächlichem. Sie zeigen von Menschen gemachte und verbrauchte Dinge oder Orte, die gerade verlassen wurden. Die Künstlerin studierte von 1970 – 74 Kunst für das Lehramt in Gießen.

Gerda Tünte, die „Malerin aus Spaß“, wie sie sich bezeichnet, beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit den Techniken der Aquarellmalerei, Kreidezeichnungen und Acryl. Zahlreiche Ausstellungen begleiteten ihren künstlerischen Werdegang. In diesem Jahr stellte sie, anlässlich der 25-jährigen Partnerschaft zwischen Raesfeld und Wehl, in der niederländischen Gemeinde über 40 Kunstwerke aus.
 

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